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Adventliches Flair beim Tag der offenen Tür an der Mädchenrealschule Abenberg

Foto: Kathrin Henkelmann
Foto: Kathrin Henkelmann

ABENBERG - Betrat man am Samstag, den 01.12.2018, die Mädchenreal­schule Marienburg Abenberg der Diözese Eichstätt, welche sich an ihrem Tag der offenen Tür der Öffentlichkeit präsentierte, so wurde man sofort von vorweihnachtlicher Stimmung ergriffen. Wie jedes Jahr war das komplette Schulhaus unter der Leitung der Lehrkräfte Julia Bach und Petra Shaqiri äußerst liebevoll dekoriert worden. Aber nicht nur davon ließen sich die zahlreichen Besucher, unter denen sich viele ehemalige Schülerinnen der Mädchenrealschule (MRS) sowie eine große Zahl an interessierten und neugierigen Viertklässlerinnen befanden, begeistern.
In der Turnhalle stellten die „Abenberger Mädchen“ ihr sportliches Talent unter Beweis und unterhielten die Zuschauer mit vielfältigen Darbietungen aus den Bereichen Zumba, Turnen, Akrobatik, Step-Aerobic, Tanz und Hip-Hop. Alle Klassen ab der achten Jahrgangsstufe waren bei diesen schweißtreibenden Aufführungen zu bewundern.
Neben den sportlichen Leistungen zeigten die Schülerinnen aber auch ihr schauspielerisches und musikalisches Können. So erfreute die Klasse 5a das Publikum mit Weihnachtsliedern aus aller Welt, während die 5b sowie die Mädchen, welche die 6. Jahrgangsstufe besuchen, die Anwesenden mit jeweils einem Sketch zum Lachen brachten. Als eines der Highlights des Tages kann das Schattenspiel gelten, das die Mitglieder der Musical-AG auf die Bühne brachten. Aber nicht nur damit sorgten die Mädchen der Gruppe für Begeisterung, sondern mit einem abwechslungsreichen Potpourri aus Gesang und Theater.
Jedoch war es den Schülerinnen nicht genug, sportliche, schauspielerische und musikalische Darbietungen zum Besten zu geben. Jede Klasse leistete noch für sich einen wichtigen Beitrag zum Gelingen des Vormittags. In der 5a konnte man – passend zum 100-jährigen Bestehen des Freistaates – interaktiv sein Wissen über Bayern testen.
Die Klassen 5b und 6 nahmen sich des Schuljahresmottos „Schöpfung bewahren“ an. Während man in der 5b in Fühlkästen die Schöpfung „erspüren“ konnte, lud die 6. Jahrgangsstufe dazu ein, selbst aktiv zu werden und aus Tetrapacks und Schrumpfplastik Vogelhäuschen zu bauen. Die 7. und 10. Jahrgangstufe hatten verschiedene Präsentationen vorbereitet, in denen die Schule vorgestellt wurde und Impressionen der Abschlussfahrt nach Salò am Gardasee begutachtet werden konnten. Die wichtige Aufgabe der „Helferklasse“ übernahm in diesem Jahr die achte Jahrgangsstufe und wies dabei beispielsweise den Gästen Parkplätze zu und begrüßte die Leute. Das Projekt zu „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ war von der Klasse 9a gestaltet worden. Unter dem Motto „Symbol des Friedens – Die Geschichte der Friedenstaube“ hatten die Mädchen Plakate gestaltet und bastelten mit den Besuchern Friedenstauben.
Da im Klassenzimmer der 9b traditionell der Verkauf der Paulusschwestern, welche verschiedene Artikel wie Bücher und CDs anboten, stattfand, boten die Schülerinnen der Klasse im Chemiesaal die Möglichkeit, selbst Knetseife herzustellen. Nicht vergessen werden darf das Basteln von Sternen in der Bücherei.
Damit Mitwirkende und Gäste sich stärken konnten, hatten sich die Eltern wieder ins Zeug gelegt und warteten mit einem großen Kuchenbuffet auf. Aber auch einige deftige Speisen wurden angeboten. Durch den Verkauf von vielen in liebevoller Kleinarbeit gefertigten Artikeln, welche auf dem alljährlichen Basar zu erwerben waren und sich auch hervorragend als Weihnachts­geschenke eignen, wird die Mission durch die Schwestern von der Schmerzhaften Mutter in Brasilien und Tansania unterstützt.
Großen Anklang fand auch die Möglichkeiten, die Räume der Ganztags­betreuung zu besichtigen, welche an allen Schultagen ein äußerst groß­zügiges Angebot zur Betreuung der Schülerinnen am Nachmittag bietet.
Zum Abschluss der Veranstaltung, welcher von den Klassen 7, 9a und 9b musikalisch umrahmt wurde, bedankte sich die Schulleiterin Doris Hengster bei allen Beteiligten für ihr großes Engagement, das zum Gelingen des abwechslungsreichen, informativen und fröhlichen Vormittags beigetragen hatte. Sehr erfreut zeigte sich die Direktorin auch über das große Interesse, das der Schule von Seiten der Gäste entgegengebracht wurde. Ein besonderer Dank Hengsters galt den Eltern, die ihre Töchter den Lehrern und Erziehern anvertrauen.
Nachdem die Schulleiterin allen eine gesegnete Adventszeit gewünscht hatte, verließen die Besucher die Schule und hatten sich einen Eindruck davon machen können, dass die Mädchenrealschule Abenberg ein Ort ist, an dem nicht nur die schulischen Leistungen der Kinder und Jugendlichen in Zentrum stehen, sondern auch deren individuellen Begabungen und Talente. Eine Informationsveranstaltung zum Übertritt an die MRS wird am 14. März 2019 angeboten.

Text: Cornelia Lange

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