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Klosterserenade 2017 am 8. Juli

Konzert mit der Orchester-Gemeinschaft Nürnberg
 
am Samstag, 8. Juli 2017, 20 Uhr
 
in Abenberg, Stillakirche – Kloster Marienberg
 
Programm
                              
 
                  Mozart, Wolfgang Amadeus (1756 - 1791)
                        Konzert für Horn und Orchester Nr.2 Es-Dur KV 417
                       Allegro maestoso – Andante -  Rondo, Allegro
 
                  Nielsen, Carl August (1865 - 1931)
                        Andante tranquillo e Scherzo, FS 310
 
                   Haydn, Josef (1732 – 1809)
                         Sinfonie Nr. 42 D-Dur
                          Moderato e maestoso -  Andantino e cantabile – Menuet – Scherzando e presto
 
Zu den Komponisten und Werken
 
Das Hornkonzert Es-Dur KV 417 ist eines der wenigen von W.A. Mozart eigenhändig datierten Werke: 27. Mai 1783. Neuere Forschungen haben ergeben, daß es das erste der insgesamt 4 Hornkonzerte war, also nicht die „Nr.2“. Wie bei Notenwerken üblich, ist die ursprüngliche und im Köchel-Verzeichnis enthaltene – also unrichtige - Numerierung beibehalten worden. Wie die anderen 3 Hornkonzerte hat Mozart das Konzert für den damals bekannten Hornisten Joseph Leitgeb geschrieben. Nach der Überlieferung soll er Leitgeb, der ihn um das Werk angebettelt hatte, angewiesen haben, sich bis zur Fertigstellung der Partitur hinter den Ofen zu verkriechen. Allerdings waren die beiden gute Freunde. Mozart stand zur Entstehungszeit ziemlich am Beginn seiner Wiener Zeit, hatte seine großen Opern noch nicht komponiert.  Das vorliegende Konzert zeichnet sich durch perfektes Zusammenwirken von Orchester und Solo-Instrument aus, frei von solistischen Mätzchen, mit einem besinnlichen Grundcharakter.
 
Carl August Nielsen gehört zu den bedeutendsten skandinavischen Komponisten. Sein zweisätziges Werk für Streichorchester ist weitgehend unbekannt. Es wurde im Herbst 1887 im Tivoli in Kopenhagen uraufgeführt, der Komponist spielte bei den Violinen mit. Obwohl die Aufführung in den Kopenhagener Zeitungen sehr gelobt wurde, hat sich Nielsen später nicht mehr um das Werk gekümmert, es weder drucken lassen noch in sein Werkverzeichnis aufgenommen. Ein Partiturdruck wurde erst im Jahr 2001 von der königlichen Bibliothek in Kopenhagen veranlaßt. Einspielungen sind nicht bekannt. Es kann gut sein, daß es sich heute um eine deutsche – mindestens um eine süddeutsche – Erstaufführung dieses spätromantischen Werkes handelt.
 
Die Sinfonie Nr. 42 von Joseph Haydn  hat im Gegensatz zu vielen anderen keinen „Spitznamen“, wird von der Musikwissenschaft dennoch in einigen Elementen als bahnbrechend in der Haydn’schen Formentwicklung gewertet, insbesondere mit der „Scheinreprise“ im 1. und dem als Variationsrondo angelegten  4. Satz. Sie wurde im Jahr 1771 während seiner Anstellung beim Fürsten Esterházy in Eisenstadt komponiert, etwa ein Jahr vor seinem berühmtesten Frühwerk, der „Abschiedssymphonie“ Nr. 45. Der erste Satz kommt höfisch-steif daher, wird als Parodie auf den damals in Österreich vorherrschenden italienischen Stil gewertet. Die folgenden Sätze haben einen eher kammermusikalischen Einschlag, erinnern in ihrer Kargheit stellenweise an „minimal music“, berühren dabei durch ihre Schlichtheit und durch sehr klare und eingängige Melodieführungen.
 
                                                            ------------------------
 
Mitwirkende
 
Gerhard Jacobs war von 2000 bis 2009 Mitglied des Windsbacher Knabenchores. Dort nahm er ersten Klavierunterricht und begann nach dem Abitur Orchester und Chöre zu leiten und dirigierte bereits seine erste Opernproduktion. Während seines Dirigierstudiums bei Prof. Rumstadt an der Hochschule für Musik Nürnberg leitete er bereits regelmäßig öffentliche Konzerte. Er war an mehreren Opernproduktionen der Hochschule beteiligt. Er besucht zahlreiche Meisterkurse u.a. bei Jörg Bierhance, Mark Stringer, Kurt Masur, Ed Spanjaard und  und ist Stipendiat des Mannheimer Mozartsommers 2014. Seit 2011 ist Gerhard Jacobs Dirigent des Orchesters der Hochschule für angewandte Wissenschaften Ansbach. Seit März 2015 arbeitet er beim Tölzer Knabenchor und freiberuflich als Dirigent.

Der 23-Jährige Hornist Frank Orschel wuchs in Nürnberg auf und sammelte früh bei Susanne Richter erste musikalische Erfahrungen ehe er mit sieben den ersten Hornunterricht bei Miriam Kühne sammelte. Während der Schulzeit auf dem musischen Labenwolfgymnasium Nürnberg wurde er von Gerald Uhlmann sowie maßgeblich Michael Loesch unterrichtet. Parallel dazu wirkte er in Jugendorchestern wie den jungen Fürther Streichhölzern oder dem bayerischen Landesjugendorchester mit. Nach dem Erlangen des Abiturs besuchte er für ein Jahr die Berufsfachschule für Musik Sulzbach-Rosenberg, unterrichtet von Christoph Eß und Leszek Waskowski, um danach in Saarbrücken bei Prof. Sibylle Mahni Horn zu studieren. Meisterkurse bei Prof. Hausschild, Prof. Dallmann, Prof. Stebleton, Peter Hoefs oder Ondreij Vrabec komplettieren seinen musikalischen Werdegang. Seit diesem Semester studiert er in Würzburg.


Die Orchester-Gemeinschaft Nürnberg e.V.  gehört zu den ältesten und größten Sinfonieorchestern im fränkischen Raum.  Sie wurde 1924 gegründet und hat seitdem das Nürnberger Musikleben mitgeprägt, anfangs mit „volkstümlichen Konzerten“, nach dem 2. Weltkrieg zunehmend mit klassischer Musik. Sie arbeitet mit wechselnden Dirigenten zusammen. Die  Mitspieler gehören den verschiedensten Berufen an und üben die Musik nur in ihrer Freizeit aus.
 
Wir informieren in der Homepage www.orchester-gemeinschaft.de über unser Repertoire und über bevorstehende Konzerte. Der Stadt Abenberg sind wir für die jahrzehntelange und angenehme Zusammenarbeit sehr dankbar.

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