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Ehrungen standen im Mittelpunkt der Abenberger Sportschützen

Mit einer Urkunde bedankte sich der Sportschützenverein Abenberg 1666 bei sieben Mitgliedern für langjährige Vereins- und Verbandstreue. Nur zwei konnten anwesend sein. Von links: 1. Schützenmeisterin Gerdi Wilhelm, Gauschützenmeister Josef Grillmayer, Marianne Endner (25 Jahre), 2. Schützenmeister Hans Endner, Alexander Smirnov-Sommer (10 Jahre), 1. Bürgermeister Werner Bäuerlein.
Mit einer Urkunde bedankte sich der Sportschützenverein Abenberg 1666 bei sieben Mitgliedern für langjährige Vereins- und Verbandstreue. Nur zwei konnten anwesend sein. Von links: 1. Schützenmeisterin Gerdi Wilhelm, Gauschützenmeister Josef Grillmayer, Marianne Endner (25 Jahre), 2. Schützenmeister Hans Endner, Alexander Smirnov-Sommer (10 Jahre), 1. Bürgermeister Werner Bäuerlein.

ABENBERG (hi) - Im Rahmen einer Feier im Schützenhaus kurz vor Heilig Abend hat der Sportschützen­verein Abenberg 1666 mit 1. Schützenmeisterin Gerdi Wilhelm und 2. Schützenmeister Hans Endner an der Spitze sieben Mitgliedern mit einer Urkunde des Bayerischen Sportschützen­bundes für ihre langjährige Mitgliedschaft gedankt.
Höhepunkt der Ehrungen aber war die Verleihung der Goldenen Ehrennadel des Schützengaues Schwabach-Roth-Hilpoltstein an Vereinsschriftführerin Margarete Baumann für ihre außergewöhnlichen Verdienste. Seit 1987 übt die "besondere Schützenschwester", so Gauschützenmeister Josef Grillmayer, dieses Ehrenamt aus. Zusammen mit Bürgermeister Werner Bäuerlein nahm er die Ehrung vor.  
Zu Beginn der Feierlichkeiten hieß Wilhelm nach Bürgermeister Werner Bäuerlein und Gauschützenmeister Josef Grillmayer die Ehrenmitglieder Marianne Börschlein, Ehrenböllerer Jakob Forster und Schützenkönig Stefan Loy namentlich willkommen.
In den zweiten und vierten Programmteil waren die Preisverteilung für das Weihnachtsschießen gepackt und die Überreichung kleiner Geschenke (unter anderem Blumen) an die Mitarbeiter/innen der Vorstandschaft und vielen fleißigen Helferinnen und Helfer für ihre Dienste im ablaufenden Vereinsjahr.

Preisverteilung des Weihnachtsschießens
Jugendleiter Daniel Weigl war es vorbehalten, die Ergebnisse und ausgelobten Preise um den Seitzinger-Pokal bekanntzugeben. Gewonnen hat diesen Dominik Scheriau mit einem 48,1-Teiler. Gleichzeitig durfte Weigl eine Spende in Höhe von 150 Euro für die Jugendkasse in Empfang nehmen.  
Sportleiter Stefan Loy und 2. Schützenmeister Hans Endner übernahmen die weitere Preisverteilung des Weihnachtsschießens. Den Landrat-Eckstein-Pokal (für Luftgewehr) gewann Uschi Schübel mit einem 6,3-Teiler vor Günter Domeier (44,9-T.) und Dominik Scheriau (48,1-T.). Den Höfling-Pokal (Kleinkaliber-Pistole) durfte Wolfgang Ochsenmeier (184 Ringe) für ein Jahr mit nach Hause nehmen. Zweiter wurde Thomas Walther (178 R.), Dritter Johann Distler (165 R.).
Bei dem Wettbewerb um die Dr.-Memmert-Kanne (für aufgelegtes Schießen) war Jakob Forster mit seinem 1,0-Teiler nicht zu schlagen. Die Nächstplatzierten waren Erwin Weidner (2., 25,4-T.) und Hans Endner (3., 25,9-T.).
Als eine Klasse für sich erwies sich einmal mehr Frank Freitag, 2017 Deutscher Meister im Wettbewerb Perkussionsrevolver. Ihm wurden von Stefan Loy gleich zehn Urkunden ausgehändigt für erste, zweite und dritte Plätze, erzielt unter anderem bei Bayerischer Meisterschaft (Sportpistole), Bezirksmeisterschaft und Gaumeisterschaft in den Disziplinen Perkussionspistole, Perkussionsrevolver und Sportpistole Kleinkaliber. Freitag ist nominiert für die Landkreisehrung.
Beim Oktoberfestschießen in München mit über 10.000 Teilnehmern erreichte Wolfgang Scheriau in der Disziplin "Senioren, aufgelegt" mit 97 Ringen einen beachtenswerten 68. Platz.
Loy blickte noch kurz zurück auf das Abschneiden der sechs in der Verbandsrunde gemeldeten Mannschaften und hielt Ausschau auf das kommende Jahr.

"Standing Ovations" für "Grete" Baumann
Von den anschließend sieben Verbands-Ehrungen konnten mit Marianne Endner (für 25 Jahre) und Alexander Smirnov-Sommer (für 10 Jahre) nur zwei Mitglieder anwesend sein und damit den Dank des Vereins und die Ehrenurkunde persönlich entgegen nehmen. Aus gesundheitlichen oder beruflichen Gründen entschuldigen mussten sich Gerhard Brändl, Klaus Friedrich, Josef Höfling und Udo Leikam (alle 40 Jahre Mitglied) sowie Josef Maurer (60 Jahre). Ihnen werden die Urkunden persönlich übergeben.
Anwesend aber war Margarete Baumann. Laudator Josef Grillmayer würdigte die besonderen Verdienste der Schriftführerin. Sie sei immer da, wenn es im Verein etwas zu tun gibt. "Grete", wie sie von allen gerufen wird, verkörpere das Ehrenamt seit Jahren in einem Maße, wie es heute kaum mehr anzutreffen sei. Ähnlich äußerte sich Bürgermeister Bäuerlein. Er beschrieb Baumann als fleißiges Mitglied und als eine engagierte Frau, der nichts zu viel sei.
Schützenmeisterin Gerdi Wilhelm nannte Baumann als "unseren guten Geist". Stets sei sie um das Vereinswohl besorgt. Aus dem Nähkästchen plaudernd ließ Wilhelm wissen, dass sie ihrer Schriftführerin sehr viel zu verdanken habe und nannte einige Beispiele ihres unermüdlichen Wirkens und Einsatzes. Mit "Standing Ovations" erwiesen die Anwesenden der Geehrten ihre Ehrerbietung.
Im Rahmen der Ehrungen nutzte Gauschützenmeister Josef Grillmayer die Gelegenheit, sich bei 1. Schützenmeisterin Gerdi Wilhelm und 2. Schützenmeister Hans Endner zu bedanken. Der Sportschützenverein Abenberg sei ein hervorragend geführter Verein, der immer und bei allen Veranstaltungen auf Gauebene vertreten sei. Gleichzeitig bedankte er sich bei allen Mitgliedern, dass sie sich für den Schießsport und das Schützenwesen und darüber hinaus für die Gesellschaft einsetzten.
Bürgermeister Werner Bäuerlein nahm zum ersten Mal an einer Weihnachtsfeier der Abenberger Sportschützen teil. Weil dies für ihn auch gleichzeitig die letzte Weihnachtsfeier sei, seine Amtszeit endet am 30.4. nächsten Jahres nach 18jähriger Bürgermeistertätigkeit, bedankte sich das Stadtoberhaupt für die gute Aufnahme und zollte dem Schützenverein Respekt für die hier erbrachte Leistung. Er zeigte sich beeindruckt von der tollen Schießanlage und der Beispiel gebenden Zusammenarbeit.   
Als tolle Geschichte bezeichnete es Bäuerlein, dass die besten Schützen im Schützengau Schwabach-Roth-Hilpoltstein bei Organisation durch die Abenberger Sportschützen seit elf Jahren auf Burg Abenberg geehrt werden, darunter Europa- und Weltmeister. "Damit ist auch unser Schützenverein und unsere Stadt mit ausgezeichnet worden", so der Bürgermeister sichtlich erfreut.

Rückblick bewies: Das Jahr 2019 war arbeits- und erfolgreich
Einen nicht unerheblichen Teil des Abends nahmen die Dankesworte der Schützenmeisterin ein für all die vielen Dienste, die im und für den Verein im Laufe des Jahres geleistet wurden. Ihr besonderer Dank galt 2. Vorsitzenden Hans Endner für seine Unterstützung bei der Jugend, "seinem" Verein und für sie persönlich. "Wir haben auch heuer eine schwierige Phase unseres bisherigen Umbaus gemeinsam bewältigt", so Wilhelm. Gemeint waren die Umstellung des Luftgewehr-Schießstandes auf elektronische Datenübermittlung mit Übertragung in den Gemeinschaftsraum des Schützenhauses sowie die Freigabe der Kleinkaliber- und Großkaliber-Schießstände samt Behebung der Beanstandungen.
Dass der Sachverständige gesehen habe und dies auch sagte, dass hier viel und sauber gearbeitet wurde, machte sie erkennbar stolz. Und wie später Hans Endner, der Quasi-Bauleiter der Umbaumaßnahme, dankte auch Schützenmeisterin Wilhelm dem Arbeitsteam, das zum Glück aus Zimmerer, Stuckateur, Schlosser, Maurer, Fliesenleger, Elektriker und vor allem den zur Stelle gerufenen Mitgliedern bestehe. Die Zusammenarbeit sei schon beeindruckend gewesen.
Bevor sich die Versammlung mit allen guten Wünschen für ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes-, harmonisches und treffsicheres Schützenjahr 2020 auflöste, dankte 2. Schützenmeister Hans Endner der 1. Schützenmeisterin Gerdi Wilhelm für ihren außergewöhnlichen Einsatz und ihrem Mann Peter für dessen Verständnis mit einer kleinen Anerkennung.

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