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Abenberger begingen Fronleichnam, das Hochfest von Leib und Blut Christi, sehr feierlich

Foto: Hiltl
Foto: Hiltl

Schon in aller Herrgottsfrühe haben viele die vier Altäre vorbereitet und geschmückt "für unseren Herrn, dem heiligsten Sakrament", so Pfarrer Brand zu Beginn des feierlichen Gottesdienstes. Vor dem Bildstock in der Windsbacher Straße mit dem Gnadenbild der Diözesanpatronin "Dreimal Wunderbare Mutter" die Familie Feierlein (ehemals Aumann/Schuhmann), den "Patrona Bavariae"-Altar an der Ecke Burgstraße die Familie Hofmann.
Den Blumenteppich mit Motiv und Spruch des Deutschen Katholikentages 2018 legte das Team Biegler/Gräf/Mohr/Mohrholz und Scheidel, den ebenso zeitaufwändigen Blumenteppich mit dem Christusmonogram, das Nomen sacrum "IHS" ("Jesus-Heiland-Seligmacher") vor dem vierten Altar am Stilla-/Kirchplatz das Team Dantonella-Einzinger-Heinloth-Hertlein-Kornbacher.
Damit Christus, unser Herr, im heiligsten Sakrament "nicht in der Kirche verborgen bleibt, im Tabernakel eingesperrt", so der Geistliche, wird er in der Monstranz unter dem Himmel hinausgetragen auf die Straßen, in die Ortschaften und Städte. "Damit geben wir Zeugnis von unserem Glauben, dass Gott gegenwärtig bleibt".
Betrachtet und verehrt wurde Jesus in der Eucharistie als Geheimnis des Glaubens, Brot des Lebens, als Zeichen der Einheit und Liebe der Kirche sowie als Haupt der neuen Schöpfung.
Ein besonders feierlicher Rahmen war die musikalische Begleitung während des Weges und an den vier Altarstationen durch die DJK-Blasmusik mit ihrem Leiter Sebastian Pröger. Gewohnt unauffällig und wirksam regelte die Freiwillige Feuerwehr Stadt Abenberg den Verkehr und war mit Fahnenabordnungen aus Abenberg und Obersteinbach neben den kirchlichen Organisationen dabei. Dazwischen die rund 100 Jahre alte Fahne "Beata Stilla" der "Marianischen Jungfrauen-Congregation Abenberg". Von sechs Männern neben dem Himmel mitgetragen wurden Zunftstangen
Lilien, Jasmin und Rosen kontrastierten das kräftige Grün der blumenreich geschmückten und von drei jungen, Dirndl bekleideten Mädchen mitgeführten Marienfigur. Ihnen folgten Kommunionkinder in cremeweißen Alben. Zusammen mit den Schwestern des Klosters Marienburg, den Bürgermeistern und Mitgliedern des Stadtrates, des Kirchenrates sowie des Pfarrgemeindesrates waren sie würdige Begleiter des Altarsakramentes.
Gedankt hat Stadtpfarrer Stefan Brand in der Kirche allen Mithelfern und Mitgestaltern der Prozession und allen Teilnehmern, die bei herrlichem Wetter aus nah und fern kamen. Das gemeinsam gesungene "Großer Gott" nach dem Te Deum beendete die festliche Prozession.

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