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Die Landesstelle für nichtstaatliche Museen in Bayern unterstützt das Projekt des Heimatvereins Abenberg mit einer hohen finanziellen Beteiligung

SPITZENsammlung im Klöppelmuseum Abenberg wird fit gemacht für die Zukunft!
Die Tradition der Klöppelspitze prägt die Stadt Abenberg seit mehr als vier Jahrhunderten. Angefangen vom historischen Ursprung hier im Kloster Marienburg, der ersten urkundlichen Erwähnung eines Spitzenhändlers im Jahr 1771, dem großen Aufschwung Mitte des 19. Jahrhunderts als internationales Zentrum der leonischen Metallspitze, bis zur Gründung der Klöppelschule 1913, dem Aufbau einer Museumssammlung in den 70er Jahren des 20. Jh. und zur Eröffnung des Klöppelmuseums 1981 reicht die lange Geschichte des Klöppelns in Abenberg. Heute ist die Belebung und Weiterentwicklung des traditionsreichen Kunsthandwerks der modernen Neugestaltung des Klöppelmuseums (Eröffnung 2001) unter der Trägerschaft des Zweckverband Burg Abenberg, dem großen Engagement des Heimatvereins und  der Klöppelschule zu verdanken.
 

Der Sammlungsbestand von bisher nicht geschätztem Wert mit mehr als 2.500 Exponaten im Eigentum des Heimatvereins Abenberg liegt noch im Verborgenen; nämlich im Depot des Dachgeschosses des Museums, archivgerecht verpackt. Nahezu 500 Objekte davon befinden sich in der Dauerausstellung im Museum im Erdgeschoss und im 1. Stock. Die einzigartige Textilsammlung des Museums umfasst neben einer Vielzahl von Exponaten aus Abenberg auch Objekte aus allen deutschen Klöppelgebieten, seit der Neueinrichtung des Museums 2001 auch sehr wertvolle historische Exponate aus ganz Europa. Erweitert wurde der Sammlungsbestand in den letzten Jahren um eine bedeutende Sammlung von leonischen Metallspitzen, sowie um moderne künstlerische Klöppelwerke aus anderen Ländern.

Das Herausstellungsmerkmal weltweit der Sammlung in Abenberg liegt in der Verarbeitung der leonischen Metallgarne zu Gold- und Silber-Spitzen.

Die  Dokumentation, Inventarisierung und Digitalisierung dient einer systematischen Erfassung, Sicherung und Erschließung aller relevanten Objektdaten (inkl. Verweise auf ergänzende Dokumente wie Hintergrundinformationen/ Vergleichsobjekte/ Rechnungen, durchgeführte oder geplante Konservierungs- und/ oder Restaurierungsmaßnahmen, sowie auf die fotographische Dokumentation).

Die grundlegende Aufgabe eines Museums ist der Erhalt von Kulturgut für die nachfolgenden Generationen. Deshalb sind Sammeln, Bewahren, Forschen und Vermitteln auch für das Klöppelmuseum die obersten Ziele.

 

Genau diese Ziele hat sich die Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen zur Aufgabe gemacht.

Zur Erhaltung und Pflege des kulturellen Erbes in den bayerischen Museen wurde bereits 1908 das Angebot staatlicher Betreuung gesetzlich verankert. Heute ist die Fürsorge für die nichtstaatlichen Museen Bayern in Art. 12 Absatz 2 Nr. 7 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes als staatliche Aufgabe festgelegt. Dieser Fürsorgeauftrag leitet sich aus dem in Artikel 3 der Bayerischen Verfassung formulierten Selbstverständnis Bayerns als Kulturstaat ab, der seine kulturelle Überlieferung schützt. 

 

In dieser Funktion wirkt die Landestelle bayernweit bei der Erhaltung, der Pflege und dem strukturierten Ausbau der Sammlungen an nichtstaatlichen Museen mit. So trägt die Landesstelle dazu bei, dieses kulturelle Erbe als Spiegel der Geschichte und Bezugspunkt heimatlicher Identifikation zu bewahren und an künftige Generationen weiterzugeben. Damit verstärkt sie das Potential der Museen als kulturelle Zentren, die kreatives, innovatives und sozial verantwortliches Denken und Handeln fördern.

 

Wichtige Ziele  ihrer Arbeit sind hierbei die:

Förderung einer gut strukturierten Museumslandschaft im Gleichgewicht von Vielfalt und sinnvoller Schwerpunktbildung

Sicherung des kulturellen Erbes für kommende Generationen

Umsetzung des gesellschaftlichen Bildungsauftrags der Museen

Besucherorientierte Erschließung der Museen und Sammlungen

Stärkung des bürgerlichen Engagements im Museumswesen

Qualifizierung des Museumspersonals

 

Finanzielle Förderung von Museumsprojekten

Aus den im Haushalt des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst zur Unterstützung der bayerischen Museen bei der Sicherung und Bewahrung des kulturellen Erbes bereitgestellten staatlichen Mitteln wird das Projekt des Heimatvereins mit 5.000 Euro im Jahr 2017 bezuschusst.


Hier gilt es besonders Dr. Otto Lohr, zuständig für die Kunst- und Kulturhistorische Museen Mittelfranken, Oberpfalz zu danken, der unser Vorhaben von Beginn an positiv bewertet und unterstützt hat.
  

Auch Museumleiterin Kerstin Bienert und Bürgermeister Werner Bäuerlein waren von Anfang an mit im Boot und trugen mit ihrem Engagement und ihrer Fürsprache zur Umsetzung der Digitalisierung maßgeblich bei.

 

Eine große Aufgabe und Herausforderung für den Heimatverein ist nun bereits im zweiten Jahr zu einem Teil realisiert.

 

Anlässlich des Klöppelfestes im Burghof am Sonntag, dem 24. September ab 10 Uhr wird eine Tafel enthüllt, auf der der Heimatverein den Spendern für die bisherige Unterstützung dankt. Eine bleibende Tafel wird nach Beendigung des Projektes im Jahre 2018 im Klöppelmuseum installiert. Der Heimatverein zeigt am Klöppelfest Ausschnitte der bisherigen Arbeit, also digitalisierte Klöppelexponate aus der Datenbank.
 
gez. Silvia Johann, Heimatverein Abenberg
 

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