Aussichtsturm auf Burg Abenberg
Der Aussichtsturm, den Sie heute besteigen, hat eine
Höhe von 33 Metern, gemessen vom Turnieranger aus.
Vor rund 120 Jahren, als der Münchner Kunsthistoriker
Zwerschina die Burg kaufte und vor dem Abbruch rettete,
entstanden 1875/76 drei Burgtürme: der Aussichtsturm,
der Stillaturm und der Otmarsturm.
Der Aussichtsturm entstand auf dem Sockel eines
früheren, schon 1835 durch den damaligen Burgbesitzer
Freiherr von Welden abgebrochenen kleineren Turmes.
Der Gerüstbau erfolgte mit Hopfenstangen, den Bau führte
Maurermeister Griesbauer (Abenberg) aus.
Da das Fundament nur für den früheren Turm berechnet
war, neigte sich durch die Belastung der Turm auf die
Stadtseite um 26,1 cm. Bei der letzten Sanierung des
Turmes, wurde das Fundament durch Betonstützen
gesichert und verspannt, die 110 Holztreppen wurden neu
und stärker angelegt, die Plattform etwas abgesenkt.
Die Kosten der Sanierungsmaßnahmen betrugen rund
310.000 €. Sie wurden getragen vom Zweckverband Burg
Abenberg (Mitglieder sind die Stadt Abenberg, der
Landkreis Roth und der Bezirk Mittelfranken) und dem
Freistaat Bayern.