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Generationenwechsel beim Heimatverein Abenberg

ABENBERG (hi) - Trotz einer inhaltsreichen Tagesordnung war es 1. Vorsitzender Jürgen Kuhn gelungen, in gewohnt lockerer Art die Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Abenberg, die kürzlich im Landgasthof Kaiser stattfand, recht zügig über die Bühne zu bringen. Mit der Nachwahl von Billy Wechsler auf Wunsch des bisherigen 2. Vorsitzenden Franz Kornbacher, der sich im 84. Lebensjahr nach jahrzehntelangem, beispiellosem Engagement aus der unmittelbaren Verantwortung des Vereins zurückzieht, wurde der Abend für die Stadt Abenberg zu einem "historischen Abend", wie Erster Bürgermeister Werner Bäuerlein in einem späteren Grußwort anmerkte.  
Auch Kassenprüfer Karlheinz Feierlein gab nach über 22jähriger Tätigkeit sein Ehrenamt im Heimatverein ab. An seiner Stelle wird künftig Anja Kuhn das neue Kassenprüfer-Team zusammen mit Eugen Börschlein bilden. Beide, Kornbacher und Feierlein, hatten dies im Vorjahr bereits angekündigt.  
Gleich nach der Begrüßung verlas Schriftführerin Maria Sorsche das recht inhaltsreiche und informative Protokoll der letztjährigen Jahreshauptversammlung. In einem Nachruf wurde der fünfzehn verstorbenen Mitglieder gedacht sowie dem kurz vorher verstorbenen Staatsminister a. D. Dr. Manfred Weiß, einem bekennenden ideellen Förderer des Heimatgedankens, vor allem habe er ganz aktiv, so Kuhn, bei dem Bestreben um die Erhaltung der Burg mitgewirkt.

Arbeitsgruppen sorgen für bunten Programm-Mix
Den Punkt "Kurzbericht der Vorstandschaft mit Arbeitsgruppen" übernahm 2. Vorsitzender Franz Kornbacher. Schnell merkten die 31 Anwesenden, warum 1. Vorsitzender Jürgen Kuhn eingangs den Heimatverein als ganz aktiven Verein bezeichnete. Nur ein paar erfolgreiche Aktivitäten seien hier stellvertretend genannt: Zum Jahresauftakt der Lichtbild-Beamer-Vortrag von Karlheinz Hiltl, der Klöppelnachmittag als Auftakt für die Museumsarbeit und als Motivation für alle Klöppelfreundinnen(und -freunde) sowie die Teilnahme am Klöppelkongress in Emden.
Weiter die Vogelstimmenwanderung, beginnend an der Obersteinbacher Figur, die Florawanderung mit Naturschutzbeirat Karlheinz Donth aus Roth am Galgenberg mit Einbeziehung der Louisenau, Kleinabenberg und Rother Straße, die Beteiligung am ersten Stadtfest mit guter Vorbereitung von Guido Jahn und Silvia Johann, das Ferienprogramm mit Burgführung und Suchspiel-Rallye in der Altstadt. Großen Anklang habe wieder die Nistkästen-Aktion mit Josef Jank gefunden.
Die Jahresfahrt nach Ebrach und zum Waldwipfelpfad, sei so Kornbacher weiter, wieder eine "feine Sache" gewesen. Auch habe der Heimatverein zusammen mit der Klöppelschule und dem Klöppelmuseum am Trachtenmarkt in Greding teilgenommen, eine weit über Bayern hinaus strahlende Aktion. Die Staatswaldwanderung im Herbst zu den drei Brüdern und einige Walddistrikte finde immer wieder ihre Anhänger und der Weihnachtsmarkt sei ebenfalls eine gelungene Sache gewesen. Auch die Heimatgesprächsrunden (Heimattreffs) jeden ersten Dienstag im Monat, bei denen insbesondere mit Joseph Heiling, Josef Einzinger und Irmgard Kuhn bestimmte heimatkundliche Dinge angesprochen werden können, komme gut an.

Ab 1. Mai wieder regelmäßig Burgführungen
Zu den Burgführungen ab 1. Mai jeden ersten Sonntag im Monat und an den Ferien­sonntagen fügte Kornbacher seinen Ausführungen noch hinzu, würden sich mit dem Team Stilla Heiling, Gerdi Engl, Renate Hager und Franz Kornbacher stets um Stadt- und Kirchenführungen erweitern. Führungen der vielen Jakobuspilger, die das ganze Jahr über einzeln oder als Gruppe auf ihrem Weg nach Santiago de Combostela im deutschen Bereich unterwegs sind, würden auch von Pfarrer Stefan Brand in Abenberg und Pfarrer Tobias Brendel in Dürrenmungenau übernommen
Vorsitzender Jürgen Kuhn lobte bei seinen weiteren Anmerkungen nicht nur den reibungslosen Ablauf des 60jährigen Wiedergründungsfestes, sondern auch die spontan von Anneliese und Herbert Wettengel sowie Helga Lämmermann umgesetzte Organisation eines für künftige Jahre angedachten Krippenweges im Altstadtbereich.
Von einer traumhaft schönen Klöppelreise nach Lublijana (Slowenien) und Triest (Italien) berichtete Organisatorin Christiane Hörndler und kündigte für das nächste Jahr eine Fahrt nach Belgien (Brüssel und Brügge) an.
Über die Blumenschmuckprämierungen, die laut Franz Kornbacher seit Beginn der Gebiets­reform im Jahr 1971 in allen acht Ortschaften der Großgemeinde stattfinden, 1978 waren Beerbach, Dürrenmungenau und Wassermungenau neu dazugekommen, berichtete Vor­sitzender Kuhn.

Positive Kassenbilanz
Ob Ideeller Bereich, Zweckbetrieb, Wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb oder Vermögens­verwaltung, so positiv wie das Gesamt-Ergebnis der Jahresrechnung ausfiel, beeindruckte Vereinskassiererin Silvia Johann mit Temperament und Sachverstand. Die detaillierte Darstellung von Einnahmen und Ausgaben machte Zwischenfragen überflüssig. Dementsprechend lobend bescheinigte Kassenprüfer Karlheinz Feierlein auch im Namen seines mit prüfenden Kollegen Eugen Börschlein der "Schatzmeisterin" eine sehr ordentliche Kassenführung, "wie die vorhergehenden Jahre auch schon".
Anlass zu Beanstandungen habe es nicht gegeben. Die Versammlung habe die gesunde Finanzlage zur Kenntnis nehmen können. Trotz des Erwerbs und der Renovierung des Heimathauses überschreite das Barvermögen mittlerweile schon wieder die Höhe der Verbindlichkeiten.
Nicht verschwiegen wurde, dass dieses positive Ergebnis im Moment durch die Spenden-Sammelaktion begünstigt wurde, die derzeit auf Initiative der Kassiererin recht erfolgreich läuft, um die Digitalisierung der Exponate im Klöppelmuseum zu ermöglichen. Dem Dank des Kassenprüfers an Vereinskassiererin Silvia Johann und den "Zuarbeiterinnen" im Klöppelmuseum für die geleistete Arbeit folgte lang anhaltender Beifall.

Vorstandschaft einstimmig entlastet
Kassenprüfer Karlheinz Feierlein war es auch, der den Antrag stellte, nicht nur die Kassiererin, sondern die gesamte Vorstandschaft für ihre Arbeit im abgelaufenen Vereinsjahr zu entlasten. Der Beschluss der Versammlung erfolgte einstimmig.
Nun erfolgte die Nachwahl für den als 2. Vorsitzenden ausscheidenden Franz Kornbacher und für Karlheinz Feierlein als Kassenprüfer (gesonderter Bericht folgt).

Billy Wechsler gab Kostprobe seines literarischen Schaffens
Als aktueller Landkreis-Literaturpreisträger ist Billy Wechsler in der Kulturszene des Landkreises Roth längst kein unbeschriebenes Blatt mehr. Als neuer 2. Vorsitzender des Heimatvereins gab er mit einer Lesung aus seinem Buch "Wechsler - Eine Abenberger Familie" einen gelungenen Einblick seines literarischen Schaffens.
Beim letzten Tagesordnungspunkt informierte Vorsitzender Kuhn über das Jahresprogramm 2017 und lud zu recht aktiver Beteiligung ein.

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